Attraktivität der pädagogischen Berufe erhöhen

image_pdfimage_print

Stadtstaaten bringen Vorschlag in KMK ein

Auf Einladung von Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres sind Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung (Bremen), und Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung (Hamburg), heute zum jährlichen Stadtstaatentreffen in Berlin.

Im Mittelpunkt des Gespräches standen Fragen der Fachkräftesicherung für Schule und Kita. Hierzu bringen die Stadtstaaten einen Vorschlag in die morgige Kultusministerkonferenz (KMK) ein. Der Ausschuss für Berufliche Bildung der KMK wird darin gebeten, Vorschläge zu entwickeln, wie die Berufe Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent und Erzieherin/ Erzieher sowie die entsprechenden Ausbildungs- und Qualifizierungsgänge länderübergreifend attraktiver gestaltet werden können, um die Zahl der Absolventinnen und Absolventen zu erhöhen. Mögliche Ansatzpunkte können u.a. Verkürzungen der Ausbildungsdauer, verbesserte Anerkennungsmöglichkeiten für Vorkenntnisse oder Wechselmöglichkeiten aus verwandten Fachrichtungen sein. 

Der Bedarf an pädagogischen Fachkräften wird in den kommenden Jahren weiter stark steigen. Die Bundesländer reagieren hierauf mit vielfältigen Maßnahmen, wie z.B. der Steigerung von Ausbildungskapazitäten. Beim Stadtstaatentreffen tauschten sich die Senatorinnen und der Senator darüber aus, wie der Berufstätigkeit und die Ausbildungs- und Qualifizierungsgänge in den pädagogischen Berufen attraktiver gestaltet werden können. Ziel ist es, mehr Menschen für eine Ausbildung als Sozialpädagogische Assistenten und Assistentinnen sowie als Erzieher und Erzieherinnen zu gewinnen und zu erfolgreichen Abschlüssen zu führen.

Weitere Themen des Stadtstaaten-Austausches waren die Bund-Länder-Initiative für Schulen in benachteiligen sozialen Quartieren sowie die Gebärdensprache als Unterrichtsfach.

Auf dem Bild sind Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung (Hamburg) und Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung (Bremen) v.l.n.r. zu sehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.