Erfolge auf dem Arbeitsmarkt für Geflüchtete

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In Hamburg waren zum 30. November 2016 insgesamt 6.843 Personen aus den acht nicht europäischen Asylherkunftsländern (Eritrea, Nigeria, Somalia, Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Syrien) sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dass die Arbeitsmarktintegration dieser Gruppe gelingt, belegen die Zuwachsraten: Seit November 2015 haben 1.354 Personen aus diesen Asylherkunftsländern eine Beschäftigung aufgenommen, das entspricht einem Zuwachs von 20,0 Prozent. Damit liegt die Dynamik des Arbeitsplatzaufbaus bei Geflüchteten weit über dem Beschäftigungszuwachs auf dem gesamten Hamburger Arbeitsmarkt (+ 2,1 Prozent) und mehr als doppelt so hoch wie der Zugewinn an Arbeitsplätzen von Beschäftigten aus der EU (+ 11,4 Prozent).

Der Anteil der von Flüchtlingen aus den nicht europäischen Asylherkunftsländern besetzten Arbeitsplätze an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze beträgt in Hamburg 0,7 Prozent, das ist der höchste Beschäftigungsanteil aller Bundesländer.

Ein ähnliches Bild bietet die Entwicklung der ausschließlich geringfügig Beschäftigten. Auch hier konnten Geflüchtete aus den acht nicht europäischen Asylherkunftsländern einen deutlichen Zugewinn an Beschäftigung verbuchen. Ende September 2016 waren dort 2.238 Personen beschäftigt, 192 oder 9,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dieser Anstieg ist umso bemerkenswerter als die Gesamtzahl der ausschließlich geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse auf dem Hamburger Arbeitsmarkt im gleichen Zeitraum um 1.107 Plätze oder 1,0 Prozent zurückging.

In beiden Beschäftigungsformen konnten damit innerhalb eines Jahres (November 2015 – November 2016) 1.546 Geflüchtete zusätzlich in den Arbeitsmarkt integriert werden.

 

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