Fakten zum Hamburger Arbeitsmarkt

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Positive Entwicklungen am Hamburger Arbeitsmarkt 2019

 

  • Arbeitslosenquote
    Von Mai 2015 bis Mai 2019 von 7,5 % auf 6,1 % gesunken.

    Zahl der Arbeitslosen
    Von Mai 2015 bis Mai 2018 von 73.524 auf 64.672 gesunken.

 

  • Zahl der Arbeitslosen SGB II
    Von Mai 2015 bis Mai 2019 von 43.231 auf 42.480 gesunken.

  • Unterbeschäftigung

Von Mai 2015 bis Mai 2019 von 97.515 auf ca.93.000* gesunken.

  • Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten

Von Mai 2015 bis Mai 2019 von 3.384 auf 3.059 gesunken.

  • Zahl der erwerbsfähigen Leistungsbezieher

Von Mai 2015 bis Mai 2019 von 133.253 auf ca.129.000* gesunken.

  • Zahl der Langzeitleistungsbezieher

Von April 2015 bis April 2019 von 87.711 auf ca. 89.900* gestiegen.

Grund für den Anstieg ist die steigende Zahl der Geflüchteten, die zunehmend in den Langzeitleistungsbezug (2 Jahre) kommen. Die Zahl der Langzeitleistungsbezieher ohne Fluchtkontext ist auf ca. 76.000* gesunken.

  • Zahl der erwerbstätigen Alg-II-Bezieher

Von Januar 2015 bis Januar 2019 von 33.955 auf 31.080 gesunken.

  • Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten

 

Von März 2015 bis März 2019 von 907.613 auf ca. 994.700* gestiegen.

  • Zahl der gemeldeten offenen Stellen
    Von Mai 2015 bis Mai 2019 von 15.198 auf 17.029 gestiegen.

 

  • Teilnehmer an Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW)
    Von Mai 2015 bis Mai 2019 von 2.603 auf 2.915* gestiegen.

  • Maßnahmen zur Aktivierung der beruflichen Eingliederung

Von Mai 2015 bis Mai 2019 von 3.355 auf 4.049* gestiegen.

 

*vorläufige Zahlen

 

 

 

  • Die Arbeitslosenzahlen der letzten Monate sind jeweils die niedrigsten seit 1993. Im Juni 1993 waren 61.224 Menschen arbeitslos gemeldet
  • In den vergangenen Jahren sank die Arbeitslosigkeit jeweils zum Monatswechsel April-Mai zwischen 500 im Jahr 2014 und fast 1.400 im Jahr 2018. Die Steigerung der Arbeitslosenzahlen in diesem Jahr (um 1.917 auf 64.672) beruht auf der Bereinigung der Arbeitslosenstatistik. Der Bundesrechnungshof (BRH) bemängelte im Frühjahr bundesweit die in Teilen unzureichende Datenqualität in Jobcentern, wenn es um den erfassten Status oder einer notwendigen Statusänderung geht. Im April ermittelte die Zentrale der BA 4.769 zu überprüfende Fälle für Hamburg, wovon bereits 4.146 im aktuellen Monat überprüft und korrigiert wurden.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse hält das Rekordniveau. Der bisherige historische Höchststand wurde im November 2018 mit 995.070 Beschäftigungsverhältnissen in Hamburg erreicht.
  • Der positive Arbeitsmarkt kommt auch den Langzeitarbeitslosen zu Gute. Die Zahl ist im Mai 2019 auf 16.830 gesunken (Mai 2015 = 23.155).
  • Die steigende Zahl der offenen Stellen bildet den aufnahmefähigen Arbeitsmarkt ab. In einigen Branchen kommt es bereits zum Fachkräftemangel, wie z.B. in den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie im Bereich Klima-, Heizungs-und Sanitärtechnik.
  • Diese sehr erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt müssen wir nutzen, um verstärkt auch die Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hierfür stellt die Bundesagentur erhebliche Qualifizierungsmittel zur Verfügung, denn gesucht werden Fachkräfte. Außerdem schaffen Bund und Stadt zusätzliche Arbeitsplätze mit dem neuen Instrument Teilhabe am Arbeitsmarkt (Zielzahl 2019: 600).
  • Außerdem setzt Hamburg sich weiter auf Bundes- und Landesebene für Gute Arbeit ein. Dazu gehört eine Begrenzung der befristeten Beschäftigung in den Hamburger Behörden und öffentlichen Unternehmen ebenso wie ein auskömmlicher Lohn für die Beschäftigten.
  • Auch die Rückkehr auf einen Vollzeit-Arbeitsplatz nach einer Kinderpause gehört zu den Initiativen, die den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nützt und zur guten Lage auf dem Arbeitsmarkt passt.
  • Hamburg setzt sich mit ihren kommunalen Leistungen wie Schuldnerberatung, Lebenslagenberatung und Suchtberatung dafür ein, dass Langzeitarbeitslose mit verschiedenen Problemen, die im persönlichen Bereich liegen, diese so bald wie möglich bewältigen und von der guten Arbeitsmarktlage profitieren können. Insgesamt werden die Schuldner- und Lebenslagenberatung mit jährlich rund 6,5 Mio. Euro finanziert.

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