HIBB-Jahresbericht 2015

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Umfangreiche Baumaßnahmen an berufsbildenden Schulen

Mehr als 53.000 junge Menschen sind Anfang September an einer berufsbildenden Schule ins neue Schuljahr 2016/17 gestartet – rund 2.000 Jugendliche mehr als im Vorjahr. Grund dafür ist unter anderem der deutliche Anstieg an jungen Zuwanderern. „Zur Attraktivität des Standorts tragen aber auch die leistungsstarken Hamburger Berufsschulen bei, in deren Erneuerung wir derzeit jährlich rund 100 Millionen Euro investieren“, so Bildungssenator Ties Rabe. An den 35 staatlichen berufsbildenden Schulen können sich die Schülerinnen und Schüler in mehr als 250 unterschiedlichen Berufen ausbilden lassen, ihr Abitur nachholen, sich beruflich weiterbilden oder in Übergangsmaßnahmen auf die Berufsausbildung vorbereiten. Was sich im Bereich der beruflichen Bildung im vergangenen Jahr getan hat, ist im gerade veröffentlichten Jahresbericht 2015 des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB) nachzulesen.

Mit der Umsetzung des Schulentwicklungsplans werden die Berufsschulen weiter gestärkt. Denn: Berufe und Bildungsgänge werden fachlich an neuen Schwerpunktschulen sinnvoll gebündelt und alle Ausbildungsberufe – auch solche mit geringen Ausbildungszahlen – bleiben auf diese Weise erhalten. Ties Rabe: „Von 2015 bis 2017 führen wir deswegen die ursprünglich 44 berufsbildenden Schulen zu 32 Schulen mit einer optimierten Größe zusammen.“ Nachdem im vergangenen Schuljahr 2015/16 bereits vier Fusionsschulen entstanden sind, starten in diesem Schuljahr planmäßig vier weitere Fusionsschulen: In Bergedorf eröffnet die „Berufliche Schule Wirtschaft, Verkehrstechnik und Berufsvorbereitung“ (BS 7), in Borgfelde startet die „Berufliche Schule Burgstraße“ (BS 12), in Wilhelmsburg beginnt die „Berufliche Schule Anlagen und Konstruktionstechnik am Inselpark“ (BS 13) und in Harburg geht die „Berufliche Schule Hamburg-Harburg“ (BS 18) an den Start. Neben den Fusionsschulen erhalten zum neuen Schuljahr weitere berufsbildende Schulen umfangreich sanierte Schulgebäude und Neubauten. Insgesamt investiert die Stadt bis zum Jahr 2027 mehr als 700 Millionen Euro in die Erneuerung der Berufsschulen.

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