Neuer Ausbildungsberuf bei der Feuerwehr

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Schulabgänger können sich künftig direkt bewerben

Der Beruf des Feuerwehrmanns oder der Feuerwehrfrau ist für viele ein Kindheitstraum. Um diesen Traum zu verwirklichen, mussten Bewerber bislang körperlich fit sein und eine handwerkliche Ausbildung abgeschlossen haben. Fitness ist nach wie vor Voraussetzung, aber in Zukunft können sich auch junge Menschen ohne Gesellenbrief bei der Berufsfeuerwehr bewerben. Denn um den hohen Bedarf an Nachwuchs zu decken, haben sich Schulbehörde und Innenbehörde einen neuen dualen Ausbildungsberuf ausgedacht: Werkfeuerwehrmann/-frau. Ab 2018 ist ein Direkteinstieg für Schulabgänger mit mindestens einem Hauptschulabschuss möglich. 48 Ausbildungsplätze werden künftig jährlich zur Verfügung stehen.

In behördenübergreifender Zusammenarbeit haben das Hamburger Institut für Berufliche Bildung und die Feuerwehrakademie ein Konzept für die Ausbildung von Berufsfeuerwehrleuten entworfen. Dabei entfällt der „Umweg“ über eine abgeschlossene Berufsausbildung, stattdessen werden die für den Beruf notwendigen handwerklichen Fähigkeiten innerhalb der dreijährigen Ausbildung vermittelt. Diese gliedert sich in zwei Teile: eine 18-monatige überbetriebliche handwerkliche Kompakt-Ausbildung am Ausbildungszentrum Bau, gefolgt von einer 18-monatigen feuerwehrtechnischen Ausbildung an der Feuerwehrakademie und den Einrichtungen der Berufsfeuerwehr. Parallel dazu läuft der Unterricht an der Beruflichen Schule Gesundheit, Luftfahrt, Technik (BS 10) in Borgfelde.

Grundlage für den neuen Ausbildungsberuf bildet die seit 2015 geltende bundesweite Ausbildungsverordnung für die Ausbildung zum „Werkfeuerwehrmann“ oder zur „Werkfeuerwehrfrau“ mit Abnahme der Prüfung durch die Handelskammer. Die Einstellungsstelle der Feuerwehr Hamburg freut sich auf viele motivierte Bewerberinnen und Bewerber, die sich ab sofort auf die neuen Stellen bewerben können. Kontakt per E-Mail: personalauswahlzentrum@feuerwehr.hamburg.de

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