Erfolgreicher Start „Café Exil“

Am 16. Dezember fand im Gemeindehaus der Osterkirche die Auftaktveranstaltung des „Café Exil“ statt.

Gut besucht von Menschen aus der Unterkunft Moosrosenweg gab es viele Gesprächsanlässe mit erwachsenen Männern, Müttern und ihren Kindern.

Bei Kaffee, Tee und Kuchen wurde mit den Kindern gespielt, mit den Erwachsenen Alltagssorgen geklärt (was bedeutet das Schreiben vom Jobcenter? Wann gilt meine CC-Karte am Wochenende?).

Wir danken den ehrenamtlichen Helfern für die Organisation.

Ab Freitag, dem 6. Januar, soll das Café wöchentlich um 14 Uhr öffnen.

Deutschunterricht erfolgreich gestartet

Nachdem die AG Sprache seit einigen Wochen regelmäßig zwei gut besuchte Termine Deutschunterricht pro Woche anbietet, freuen wir uns, dass wir das Angebot nun ausweiten können. Ab dem 07.12.2016 wird das Team der AG Sprache einen Stundenplan mit insgesamt vier Terminen pro Woche anbieten. Im neuen Jahr kommt dann noch ein weiterer Termin – Stricken, Nähen und Sprechen – hinzu.

In den Unterrichtsstunden erweitern wir den Wortschatz, üben das Schönschreiben und die Aussprache, bauen nach und nach Grammatikkenntnisse auf und haben viel Spaß. Als Themen haben wir bereits Hamburg mit seinen Stadtteilen und Alster und Elbe behandelt, das Fahren mit den Verkehrsmitteln des HVV, das Märchen Hänsel & Gretel und ganz aktuell die Advents- und Weihnachtszeit.

Wir freuen uns weiterhin über Mitstreiter, die entweder einen Termin fest als Lehrer, Co- Lehrer, Kinderbetreuer und Hausaufgabenhilfe abdecken wollen oder die flexibel als Springer im Falle von Abwesenheiten des festen Teams unterstützen können. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an sprache@bramfeld-hilft.de

04.12.2016/SQ

 

IMMER MEHR MENSCHEN SIND IN HAMBURG FREIWILLIG ENGAGIERT

Der neue Freiwilligensurvey liegt vor

36 % der Hamburgerinnen und Hamburger über 14 Jahre waren 2014 in unterschiedlichen Engagementfeldern freiwillig engagiert. Das sind rund 555.000 Menschen. Wird das enorme Engagement für Geflüchtete hinzu gerechnet, das 2014 noch nicht in dem Maße ausgeprägt war wie heute, dürfte die Anzahl der Engagierten in Hamburg inzwischen noch deutlich höher liegen.

Der Deutsche Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle empirische Untersuchung zur Zivilgesellschaft und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben und seit 1999 alle fünf Jahre zur Verfügung gestellt. Der Freiwilligensurvey wurde durch das Deutsche Zentrum für Altersfragen in Berlin für das Jahr 2014 durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ. Wie in den Jahren zuvor hat die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration auch für den aktuellen Freiwilligensurvey eine Sonderauswertung für Hamburg in Auftrag gegeben.

Ähnlich wie in den anderen Bundesländern hat das Engagement in Hamburg zugenommen. Der Zuwachs gegenüber der letzten Untersuchung im Jahr 2009 beträgt 7,2 Prozentpunkte, dies entspricht rund 105.000 Personen mehr. Ermutigend sind auch die Ergebnisse zur Bereitschaft und zum Interesse von bisher nicht Engagierten, sich in Zukunft für ein freiwilliges Engagement einzusetzen. 15,6 % der bisher nicht Engagierten geben an, sich in Zukunft „sicher zu engagieren“ und 50,1 %, sich in der Zukunft „vielleicht zu engagieren“.

Senatorin Melanie Leonhard sagt zu den Ergebnissen des Länderberichts: „Ich bin sehr stolz und dankbar, dass sich immer mehr Menschen in ihrer Freizeit engagieren. Ob das im Sport, im Katastrophenschutz, in sozialen Einrichtungen, im Bildungsbereich oder in der Flüchtlingshilfe ist, das freiwillige Engagement fördert die Teilhabe und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und in unserer Stadt. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten fünf Jahren weitere freiwillig Engagierte gewinnen können. Hierzu bietet die im Jahr 2014 vom Senat verabschiedete Engagementstrategie 2020 eine gute Grundlage, die u.a. eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und eine Verbesserung der Strukturen und Rahmenbedingungen vorsieht und weiter konsequent gemeinsam mit vielen Akteuren aus der Zivilgesellschaft umgesetzt wird.“

Das AKTIVOLI Landesnetzwerk erklärt zur Veröffentlichung des Länderberichts:

„Dass Hamburg ein überdurchschnittliches Potential an engagementbereiten Mitbürgerinnen und Mitbürgern hat, verstehen wir als Auftrag. Das AKTIVOLI Landesnetzwerk steht als Plattform und langjähriges Netzwerk bereit und hat bereits viele Schritte vollzogen, um Mitbürgerinnen und Mitbürgern effizient und erfolgreich über Engagementmöglichkeiten zu informieren, sie zu beraten und aus der Fülle der Möglichkeiten in ein passgenaues Engagementfeld zu vermitteln.

Der aktuelle Freiwilligensurvey macht deutlich, was es braucht, um auch zukünftig erfolgreich das Engagement der Bürgerinnen und Bürger zu fördern:

  • auskömmlich und verlässlich finanzierte engagementfördernde Strukturen – wie Freiwilligenagenturen usw.,
  • kompetente und gut ausgebildete Freiwilligenkoordinatorinnen und -koordinatoren in den Einrichtungen und
  • eine bereitere Vernetzung und Bündelung der verschiedenen zivilgesellschaftlichen ‚Player‘ im Feld des freiwilligen Engagements: Vom Sport über den Natur- und Umweltschutz, die Stadtentwicklung, Kultur, Bildung bis zum sozialen Bereich, um gemeinsam die Engagementpolitik der Stadt fachlich und fachpolitisch besser fördern und ggf. auch fordern zu können.“

Hintergrundinformationen

Freiwilligensurvey: www.hamburg.de/engagement/veroeffentlichungen/3076870/freiwilligensurvey-hamburg

Engagementstrategie 2020: www.hamburg.de/freiwilligenstrategie-2020

Forum Flüchtlingshilfe: www.hamburg.de/forum-fluechtlingshilfe

Wie sicher ist „sicher“?

Gerne weisen wir Sie auf die Veranstaltung „Wie Sicher ist ’sicher‘? Afghanistan als ’sicheres Herkunftsland‘“ am 4. Juli um 19 Uhr in Hamburg (Hamburger Botschaft, Sternstraße 62, 20357 Hamburg) hin. Wir zeigen den FilmSpring in Afghanistan“ mit persönlichen Betrachtungen über den Alltag in Kabul und die Gründe für Flucht und Emigration. Im Anschluss diskutiert Latifa Kühn mit Kazim Abaci (Fachsprecher für Flüchtlinge der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft) und Alexey Yusupov (Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung Afghanistan) sowie Hamburger Geflüchteten aus Afghanistan.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: www.fes.de/lnk/2al

Direkt zur Anmeldung geht es hier: www.fes.de/lnk/2as

Hier finden Sie einen Flyer zu Veranstaltung, die öffentlich und kostenfrei ist. Wir freuen uns, wenn Sie Interessierte auf die Veranstaltung hinweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FES-Team

Julius-Leber-Forum

der Friedrich-Ebert-Stiftung

Rathausmarkt 5

20095 Hamburg

Tel. 040-325874-0

hamburg@fes.de

www.julius-leber-forum.de

 

Aufruf zum Zusammenschluss Hamburger Flüchtlingsinitiativen

Hamburg wächst und verändert sich. Vor allem im letzten Jahr sind Tausende Geflüchtete in unserer Stadt angekommen und werden bleiben.

Wir, die vielen HelferInnen in den Hamburger Stadtteil- und Flüchtlingsinitiativen, stellen uns dieser Aufgabe. Wir sehen sie als Chance. Und engagieren uns, um das Willkommen, die Begleitung und Förderung der Geflüchteten und damit unser aller Zusammenleben zu gestalten. Integration ist kein Schlagwort, sie ist vielmehr eine komplexe Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Integration muss auf Augenhöhe erfolgen.

Mit der heutigen Vereinigung Hamburger Flüchtlingsinitiativen bündeln wir unsere Erfahrungen und Kenntnisse und schaffen eine Plattform für den gegenseitigen Austausch und die Vertretung unserer Interessen.

Wir reden und planen mit, wenn es um die Lebenssituation der Asylsuchenden und unsere gemeinsame urbane Zukunft geht. Im konstruktiv-kritischen Dialog mit Senat, Behörden und Einrichtungsbetreibern bringen wir unsere Expertise ein, um die Geflüchteten angemessen zu versorgen und ihnen in unserer Stadt eine sichere Perspektive zu ermöglichen. Wir erwarten, als Interessenvertretung zusammen mit den Selbstorganisationen der Geflüchteten von den Behörden und Betreibern als gleichberechtigte Akteure anerkannt zu werden.

Wir werfen unsere Stärke, das enorm gewachsene Gewicht der Flüchtlingsinitiativen, in die Waagschale und rücken die Sicht der Geflüchteten in den Mittelpunkt. Wir kritisieren unzumutbare Verhältnissen (z.B. bei der Unterbringung) und eine verschärfte Abschiebepraxis. Die Klassifizierung angeblich „sicherer Herkunftsländer“, in denen viele Menschen rechtlos sind und verfolgt werden, lehnen wir ab. Wir schließen uns in dieser Hinsicht den kritischen Analysen von ProAsyl und Amnesty International an.

Wir begreifen Migration, Flucht und Asyl als Menschenrecht. Bei uns angekommen, müssen sich die Menschen auf ein verbindliches Rechtssystem verlassen können. Asyl ist ein Grundrecht. Grundrechte von Menschen sind kein Gegenstand von Volksentscheiden. Die Würde ALLER Menschen ist unantastbar.

– Wir setzen uns ein für eine umfassende Willkommens- und Ankommenskultur.

– Wir fordern die kurzfristige Entwicklung von Standards für den Betrieb der Flüchtlingsunterkünfte. Zelte und Baumärkte sind als Unterbringung menschenunwürdig.

– Wir erwarten vernünftige Bleibe-, Wohn-, Bildungs- und Arbeitsperspektiven mit entsprechenden flankierenden Programmen.

– Wir befürworten die massive Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus zur Sicherung des sozialen Friedens.

– Zentral für jede Form des zukünftigen Zusammenlebens ist die gleichberechtigte Beteiligung und aktive Einbeziehung der Geflüchteten und ihrer Zusammenschlüsse von Anfang an.

– Wir setzen mit unserem Engagement ein deutliches Zeichen gegen Rasssismus und Fremdenfeindlichkeit.

Wir rufen die Hamburger Stadtteil- und Flüchtlingsinitiativen auf, sich unserer Bewegung anzuschließen und unsere gemeinsame Stimme in Hamburg unüberhörbar zu machen.

Menschen für Sommerferien-Angebote gesucht

Liebe Mitglieder, liebes Netzwerk Flucht,

der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge sucht noch Menschen und Institutionen, die kurzfristig in der Lage sind, in ausgewählten Zentralen Erstaufnahmen Angebote für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien zu machen. Es kann sich um kürzere oder längere Angebote handeln. Weitere Informationen enthält das beiliegende Kurzkonzept. Eine Einreichung von Angeboten ist bis zum 30.06. direkt beim ZKF möglich.

Herzliche Grüße,

Dörte Nimz

Kurzkonzept_Ferienprogramm ZKF_final

 

Die LAG-Geschäftsstelle sucht neue Büroräume Zum Sommer 2016 suchen wir neue Büroräume (mindestens 3 Zimmer), die möglichst kostengünstig, zentral und nahe einer U- oder S-Bahn Station gelegen sind. Wir freuen uns über Tipps und Hinweise!

 

Dörte Nimz

Geschäftsführung

Wilhelm-Strauß-Weg 2

21109 Hamburg

 

Tel.  040-180 180 44

mobil 0175-355 90 83

Fax   040-987 65 143

www.kinderundjugendkultur.info

Netzwerk der Flüchtlings-Initiativen

Rund 70 Integrationsvereine planen Zusammenschluss – und wollen künftig mit einer Stimme sprechen

HARVESTEHUDE: Sie kamen aus Rahlstedt und von der Süderelbe, aus Bramfeld und Bergedorf, Blankenese und Poppenbüttel, Wilhelmsburg und dem Karo viertel: Vertreter von rund 70 Vereinen, die in Hamburg mit Tausenden ehrenamtlichen Helfern teilweise seit Jahren Integrationsarbeit für Geflüchtete leisten, folgten der Einladung des Vereins Hamburg-Integriert, um sich zusammenzuschließen und künftig mit einer Stimme zu sprechen. Wir brauchen eine Art Dachverband, damit wir mit unserer Arbeit sichtbar sind“, sagte Hendrikje Blandow-Schlegel auf der Versammlung am Donnerstag im Wilhelm-Gymnasium. Es geht den Initiatoren darum, eine zentrale Interessenvertretung zu schaffen und in ganz Hamburg zu verankern, um in der Öffentlichkeit und in der Politik wahrgenommen zu werden. „Wir sind ganz viele, aber wir sind noch nicht so laut“, war der Tenor. Das soll sich jetzt ändern. Sie können es nicht mehr ertragen, dass überall in der Stadt Bürger einen Baustopp gegen Flüchtlingsunterkünfte bewirken und dass per Volksentscheid über Großunterkünfte entschieden werden soll. Dagegen wollen sie angehen. „Beim angestrebten Volksentscheid geht es am Ende um die Frage: „‚Für oder gegen Flüchtlinge?‘ Das aber ist am Thema vorbei“, sagt Claus Scheide von Hamburg-Integriert. „Dieser Art, die Gesellschaft zu spalten, muss endlich etwas entgegengesetzt werden. Unsere Aufgabe muss es sein, solche Volksbegehren durch unsere Arbeit überflüssig zu machen.“ Weitere Ziele sind eine bessere Vernetzung durch eine gemeinsame Kommunikationsplattform und einheitliche Standards bei der Integrationsarbeit. Eine Arbeitsgruppe soll jetzt den geplanten Zusammenschluss vorbereiten.

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Arbeiten in Deutschland

Informationen über den Arbeitsmarkt und Arbeitsrechte für Geflüchtete

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Viele ehrenamtlich Aktive engagieren sich als Paten oder Lotsen für Geflüchtete und unterstützen diese dabei, in Hamburg eine Ausbildung oder einen Job zu finden. Erwerbstätigkeit ist ein wesentlicher Schlüssel zur Integration.

Diese Informationsveranstaltung klärt über Grundbegriffe, Voraussetzungen und Rechte auf, die mit der Erwerbstätigkeit in Deutschland zusammenhängen. Anhand von Arbeitsvertrag und Lohnabrechnung wird gezeigt, worauf zu achten ist, wenn ein Geflüchteter eine Tätigkeit aufnimmt.

Wir informieren über Mindestlohn, Urlaubsansprüche, Praktika und Versicherungspflicht. Vermittelt werden arbeitsrechtliche Basisinformationen und wichtige Rechte für das Arbeitsleben. Asylrechtliche oder aufenthaltsrechtliche Fragen können nicht beantwortet werden.

Herzlich eingeladen sind alle Flüchtlingshelfer/innen, Lotsen, Paten und betrieblich Engagierte. Um eine gute Schulung zu ermöglichen, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt. Bitte anmelden unter: hamburg@dgb.de.

Referenten: Angelika Gericke und Dieter von Kroge

Dienstag, 24. Mai 2016
17:30 bis 20 Uhr,
Besenbinderhof 60, Raum 10.32

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Katja Karger
Vorsitzende DGB-Hamburg
Besenbinderhof 60
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