Tipps

HINTERGRUND-INFOS

Anbei das Themendossier „Sprachvermittlung und Spracherwerb für Flüchtlinge: Praxis und Potenziale außerschulischer Angebote“. Es wurde von der „Robert Bosch Expertenkommission zur Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik“ erarbeitet – im Vorwort heißt es dazu: „Die aktuell steigenden Zuwanderungszahlen und die schnelllebige Debatte erhöhen die Notwendigkeit, parallel eine langfristige Konzeption zu entwickeln, damit unsere Gesellschaft die Herausforderungen der Flüchtlingszuwanderung erfolgreich meistern kann. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis konkrete Handlungsoptionen, insbesondere für die mittel- und langfristige Integration der derzeit zu uns kommenden Menschen zu entwickeln, ohne dabei die aktuellen Entwicklungen aus dem Blick zu verlieren.“

Eine Übersicht über die Anbieter von Integrationskursen gibt die gleichnamige und hier angehängte PDF. Mehr und sehr sachdienliche Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.hamburg.de/integrationskurse.

Willkommenskultur-hamburg.de informiert: Mit EPALE (Electronic Platform for Adult Learning in Europe) bietet die Europäische Union ein mehrsprachiges Online-Portal an, das über vielfältige Funktionen verfügt, um schnell europäisch relevante Informationen zu teilen. Zum Thema „Erstorientierung Flüchtlinge“ wurde eine spezielle EPALE-Linkliste errichtet mit Informationen zu hilfreichen Fachpublikationen.

„Immer weniger Geflüchtete kommen nach Hamburg“ ist eine oft zu lesende Situationsbeschreibung in diesen Tagen. Eine häufig gestellte Frage lautet: „Brauchen wir deshalb weniger Unterkünfte?“ Die Antwort ist leider einfach: Gegenwärtig leben noch rund 16.000 Geflüchtete in Erstaufnahmen, darunter etwa 5.000 Menschen, die schon heute einen Anspruch auf eine Folgeunterkunft haben. Der weitere Ausbau der Folgeunterkünfte ist daher wichtig. Über die gegenwärtigen und die geplanten Platzkapazitäten (PDF, 680 KB) in Hamburgs Bezirken berichtet der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge monatlich summarisch. Alle Standorte gibt es auf http://www.hamburg.de/fluechtlinge.

Die Plattform www.deutschstunde.eu könnte sehr interessant sein für alle TeilnehmerInnen ohne Anspruch auf einen geförderten Deutschkurs: „Deutschstunde.eu soll ein Knotenpunkt sein, der Menschen verbindet: die Deutsch lernen wollen (im Kurs oder im Tandem zu zweit) mit denjenigen, die ehrenamtlich Deutsch unterrichten wollen (entweder allein, als Co-Teacher oder als HelferIn). Hier könnt ihr einerseits nach kostenlosen, ehrenamtlichen Deutschkursen in eurer Nachbarschaft suchen und euch dafür anmelden. Andererseits könnt ihr hier eure ehrenamtlichen Kurse anbieten und verwalten. Es gibt auch andere Möglichkeiten sich einzubringen: z.B. könnt ihr Räumlichkeiten für Deutschkurse zur Verfügung stellen oder euch der Kinderbetreuung während des Unterrichts annehmen.“ – Soweit die Selbstdarstellung.

Die Amadeu Antonio Stiftung hat eine neue Handreichung zum Mythos vom „übergriffigen Fremden“ veröffentlicht, die zeigt, wie sexualisierte Gewalt und davon Betroffene instrumentalisiert werden, um Vorurteile und Hass gegen Geflüchtete und MigrantInnen zu verbreiten. Die Handreichung ist zu bestellen unter: netzwerke@amadeu-antonio-stiftung.de.

Die HVV-Mobilitätskarte für registrierte und Hamburg zugewiesene Flüchtlinge in Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen (ZEA) wird verbindlich an Flüchtlinge bei der Erstregistrierung ausgegeben. Sie gilt ab Ausstellungstag in der Regel drei Monate lang für beliebig viele Fahrten im Großbereich Hamburg (Ringe AB). Die Kosten von monatlich 29 Euro (Erwachsene), bzw. 14,50 Euro (Kinder 6-17 Jahre) werden automatisch vom Taschengeld abgezogen.

Der Reise Know-How Verlag stellt allen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, Sprachführer kostenlos als mp3-Download zur Verfügung, und zwar für die Sprachen Palästinensisch-Syrisch-Arabisch, Irakisch-Arabisch, Lybisch-Arabisch, Dari für Afghanistan, Paschto für Afghanistan und Pakistan, Kosovo-Albanisch, Bosnisch, Romani, Kurdisch. Interessierte Helfer/innen können sich beim Verlag melden und Zugangsdaten für den kostenlosen Download anfordern unter: helfer@reise-know-how.de

„Robin and the Tourguides“ bieten kostenlose Stadttouren für Geflüchtete an. Die Führungen sind auf Englisch und Deutsch, bei Bedarf auch auf Französisch. Kontakt: Brent Foster (tel. 0176 64 65 03 72 bzw. www.robinandthetourguides.de)

Am 7. April startete in den Kinos der Dokumentarfilm „GESTRANDET„. Er zeigt den Start von Flüchtlingen in ihr neues Leben hier in Deutschland am Beispiel von fünf Männern aus Eritrea, die in einem ostfriesischen Dorf auf ihr Asylverfahren warten. Die Filmproduktion Brown Sugar Films bietet Organisationen Sondervorführungen im Kino oder in anderen Räumen an, nach Absprache auch mit der Regisseurin Lisei Caspers. Bei Interesse kann ein Streaming-Link oder eine Ansichts-DVD zugesendet werden. Kontakt: Joachim Bornemann unter jb@brownsugarfilms.com.

Ein kurzer Artikel auf MiGazin informiert über den Aspekt der psychologischen Versorgung Geflüchteter.

Über den zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge informiert die angehängte sechszehnseitige und übersichtliche Präsentation.

Die „Kleiderkammer Messehalle hat ein neues Zuhause„. Die neue Adresse ist Große Elbstraße 264; Betreiber ist der aus der Initiative „Kleiderkammer Messehallen“ entstandene Verein „Hanseatic Help e.V.“.

zusammengestellt von Sprachbrücke e.V. – www.sprachbruecke-hamburg.de